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Ratgeber Lebenslauf: Aufbau und Gliederung

Ratgeber Lebenslauf: Aufbau und Gliederung

Aussagekraft, hoher Informationsgehalt und klare Struktur sind die Erfolgsfaktoren für einen Lebenslauf. Die kommentierte Vorlage zeigt, wie Sie Ihre Vita ansprechend aufbereiten können. 




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Stimmen Sie beim Erstellen der einzelnen Abschnitte Ihren Lebenslauf auf die Bedürfnisse des Unternehmens ab. Denn Ihr Werdegang ist für den Leser nur in den Punkten interessant, die im Zusammenhang mit dem Anforderungsprofil der Stelle stehen, auf die Sie sich bewerben.

Abschnitt 1 - Angaben zur Person und Kurzprofil

Persönliche Daten:
- Name und Adresse
- Telefonnummern (unter denen nur Sie erreichbar sind)
- E-Mail-Adresse
- Geburtsdatum und -ort
- Familienstand


Tipp: Um es Ihrem Leser leichter zu machen, Ihre Qualifikation zu erkennen, ist ein stichwortartiges Kurzprofil im Anschluss an Ihre persönlichen Daten hilfreich. In diesem Kurzprofil stellen Sie vier bis fünf wichtige Kriterien vor, die für die Stelle und das Anforderungsprofil interessant sind.

Kurzprofil (optional, am Beispiel IT-Lebenslauf):
Anwendungsberater SAP R/3
Module FI, CO
Zweijährige Erfahrung in Projektleitung
Diplom-Informatiker (FH)


Abschnitt 2 - Beruflicher Werdegang mit Leistungsbeispielen

Nennen Sie die aktuelle Position zuerst, auch bei mehreren Positionen im selben Unternehmen. Denken Sie daran, dass Ihre Leser nicht immer genau wissen, welche Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung sich hinter einer Position verbergen. Deshalb - und um Ihre fachlichen Kompetenzen besser mit den Anforderungen abgleichen zu können - sind Leistungsbeispiele sinnvoll. 

Darunter versteht man erfolgreich abgeschlossene Projekte und Aufgabenschwerpunkte. Sie können diese mit der Beantwortung der Fragen "welche Aufgaben habe ich wie bewältigt?" und "welches Ergebnis (quantitativ/ qualitativ) habe ich dabei erzielt?" herausarbeiten.

Beruflicher Werdegang:
- Zeitliche Daten (Monat und Jahr)
- Unternehmen mit exakten Firmennamen, Rechtsform und Ort
- Exakte Positionsbezeichnung
- Leistungsbeispiele/ Hauptaufgaben/ Schwerpunkte/ Projekte


Tipp: Individuelle Besonderheiten wie Elternzeiten, Zeiten der Arbeitssuche, Auszeiten sollten in den Oberbegriff "Beruflicher Werdegang" eingebaut werden.

Abschnitt 3 - Ausbildung, Studium und Praktika

Wie schon beim beruflichen Werdegang nennen Sie die letzten Stationen Ihrer Ausbildung zuerst. Die Erwähnung von Praktika macht immer dann Sinn, wenn sie einen Bezug zur aktuellen Stelle haben, oder erklärungsbedürftige Lücken im Lebenslauf schließen.

Studium (Optional)
- Zeitliche Daten (Monat und Jahr)
- Name der Hochschule, Ort, ggf. Institutsbezeichnung
- Thema der Abschlussarbeit
- Studienfach mit genauer Bezeichnung der Fachrichtung
- Studienschwerpunkte
- Abschlussbezeichnung (zum Beispiel: Dipl.-Ing. (FH)
- Thema von Diplomarbeit, Bachelor oder Master Thesis
- gegebenenfalls Auslandssemester 

Tipp: Falls Sie promoviert haben, nennen Sie nach der Angabe der Hochschule
und vor der "regulären" Abschlussarbeit noch die folgenden Punkte:

- Promotion (Name des Instituts/ Bereichs)
- Abschlussbezeichnung (zum Beispiel Dr.-Ing.)
- Thema der Dissertation


Praktika (Optional)
- Zeitliche Daten (Monat und Jahr)
- Unternehmen mit exakten Firmennamen, Rechtsform und Ort
- Hauptaufgaben/ Schwerpunkte/ gegebenenfalls Projekte

Tipp: Nennen Sie das aktuellere Praktikum zuerst

Ausbildung und/oder Schule
- Zeitliche Daten (Monat und Jahr)
- Exakter Name des Ausbildungsbetriebs, Rechtsform, Ort
- Ausbildungsberuf, Schwerpunkte
- Leistungsbeispiele der Ausbildung (circa drei),
- Abschlussbezeichnung

- Zeitliche Daten (Monat und Jahr)
- Exakter Name der Weiterführenden Schule, Ort
- Abschluss (zum Beispiel Allgemeine Hochschulreife
- Fachhochschulreife, Mittleren Abschluss)

Tipp: Die Angabe der Grundschule ist nur für Auszubildende notwendig.

Abschnitt 4 - Wehrdienst

Wehrdienst/ Zivildienst/ Freiwilliges Soziales Jahr (Optional)
- Zeitliche Daten (Monat und Jahr)
- Institution/ Einheit, Ort und Einsatzbereich


Abschnitt 5 - Weiterbildung und Auslandsaufenthalte

Fortbildungen/ Zusatzausbildungen
- Zeitliche Daten (Monat und Jahr)
- Exakter Name des Bildungsträgers/ Interne Maßnahmen, Ort
- Art der Fortbildungsmaßnahme
- Gegebenenfalls Abschlussbezeichnung


Tipp: Geben Sie nur Weiterbildungen neueren Datums an.

Auslandsaufenthalte (Optional)
- Zeitliche Daten (Monat und Jahr)
- Zum Beispiel Work & Travel, Au Pair-Aufenthalte, Sprachreisen

Tipp: Auslandssemester können Sie unter Abschnitt 3 "Studium" einfügen.

Abschnitt 6 - Weitere Kenntnisse und Aktivitäten

Weitere Qualifikationen, Kenntnisse und Aktivitäten
- Fremdsprachen mit Angabe der Sprache und des Kenntnisstandes (verhandlungssicher, gut, befriedigend, Grundkenntnisse)
- IT mit Angabe des Programms und des jeweiligen Kenntnisstands
- Angabe des Führerscheins
- Ehrenamtliches Engagement unter Angabe von Monat und Jahr
- Evtl. Institution, Ort und Art des Engagements


Tipp: Geben Sie den Führerschein nur an, wenn er für die Stelle relevant ist - etwa wenn Sie sich für den Außendienst oder als Kraftfahrer bewerben. Das Gleiche gilt für ehrenamtliches Engagement, zusätzlich sollte dieses nicht länger als zwei Jahre zurück liegen.

Ort, Datum Unterschrift

(Helga Krausser-Raether, 2009 / Bild: Franz Pfluegl, Fotolia.com)

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Helga Krausser-Raether
berät Fach- und Führungskräfte in Fragen der beruflichen und
persönlichen Orientierung.  Die Diplom-Wirtschaftingenieurin blickt
auf eine Laufbahn als Beraterin unter anderem bei Korn/Ferry und
Boyden International zurück und hat zahlreiche Fachratgeber
im Haufe-Verlag veröffentlicht.

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